Sonntag, 15. Dezember 2019, 18.00 Uhr, Ratssaal Halberstadt

„Clara und Robert – Briefe einer Liebe”

Sonderkonzert zum 200. Geburtstag von Clara Schumann.

 

Kristin Henneberg, Klavier

Ilka Hein, Moderation

Marcus Kalif, Moderation

Programm

Der Briefwechsel zwischen Clara und Robert Schumann wird mit Klaviermusik des Ehepaares gestaltet.

von links: Kristin Henneberg, Ilka Hein, Marcus Kaloff
von links: Kristin Henneberg, Ilka Hein, Marcus Kaloff

zu den Musikern

Die Pianistin Kristin Henneberg zeichnet sich durch musikalische Vielseitigkeit aus und wird als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin engagiert. Recitals und Konzerte gab sie in wichtigen Musikstätten Europas und war u.a. Gast beim Mecklenburger Musikfestival, beim Kurt Weil Fest, sowie in der Reihe Wiener Klassik. Kristin Henneberg ist Klavierpartnerin renom-mierter Künstler, zu ihren Partnern zählen Mitglieder des MDR Sinfonieorchesters und MDR Rundfunkchores, des London Philharmonic Orchestra und der Hamburger Symphoniker. 

Rundfunk- und CD-Aufnahmen werden beim WDR, SWR, BR und MDR ausgestrahlt. Kristin Henneberg erhielt ihre pianistische Ausbildung bei Prof. Wladimir Krainjew an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und absolvierte ein Aufbaustudium Liedbegleitung bei Prof. Karl Kammerlander an der Musik-hochschule Weimar. Weitere wichtige Impulse gaben Prof. Jochen Köhler, Thomas Quastoff, Wolfram Rieger, Nicolaus Lahusen und Igor Shukow. Sie ist Wagnerstipendiatin, erste Preisträgerin im internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik”,  sowie  als  Liedbegleiterin  Preisträgerin  im internationalen Max- Reger-Liedwettbewerb. Darüber hinaus geht sie einer Lehrtätigkeit am Konservatorium Magdeburg nach. 

 

Ilka Hein studierte zunächst Musikwissenschaft an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und begann währenddessen beim Radio zu moderieren. Nach dem Staatsexamen schloss sich ein klassisches Gesangsstudium an, mit dem Schwerpunkt auf Barockmusik und dem romantischen Lied, während sich zeitgleich eine Affinität zum Musikkabarett ausprägte. 

Im Jahr 2003 entstand das erste komödiantische Chanson-Programm, seitdem folgten verschiedenste kabarettistische Solo- und Ensembleprogramme, teils aus eigener Feder. Ilka Hein gehörte zeitweilig zum Ensemble des Theaters Grüne Zitadelle im Hundertwasserhaus Magdeburg,  dem  sie immer noch freundschaftlich verbunden ist. Mit dem Pianisten Andreas Reimann (Leipzig) verbindet sie seit 2015 eine erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit mit Gastspielen in Theatern und Kleinkunstbühnen deutschlandweit (u.a. Leipziger Academixer, Dresdener Boulevardtheater, Theaterschiff Magdeburg). 

Seit 2002 ist Ilka Hein hauptberuflich Moderatorin beim Landessender MDR Sachsen-Anhalt. Seit zwei Jahren moderiert sie auch beim MDR Kultur (früher MDR Figaro). Daneben ist sie hier als Fachredakteurin für den Bereich Kleinkunst/Kabarett/Comedy zuständig und verantwortet Sendungen mit entsprechendem Inhalt. 

 

Marcus Kaloff ist am Niederrhein aufgewachsen und lebt in Magdeburg. Seit 20 Jahren arbeitet er als Regisseur und Autor fürs Theater und als Dozent für Schauspiel-Hochschulen (z.B. für die Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam) mit  über 20 Lehraufträgen. Seit vielen Jahren ist er theaterpädagogisch tätig, z.B. bei Kindertheaterstücken, die zusammen mit Kindern entwickelt wurden, Kinderfilmen für den deutschen Kinderschutzbund Sachsen-Anhalt oder für das Bundesprogramm „Kultur macht stark – Jugend ins Zentrum” bei einem Film mit jugendlichen Flüchtlingen und benachteiligten Kindern aus Sachsen-Anhalt mit dem Titel „Heimat / Fremdsein”. 

Er ist seit über 30 Jahren an namhaften Stadt- und Staatstheatern (u.a. Schauspielhaus Zürich, Nationaltheater Weimar, Staatsschauspiel Dresden und den Salzburger Festspielen) als Schauspieler engagiert. In dieser Zeit spielte er unter namhaften Regisseuren wie Benno Besson oder Peter Stein und in der Uraufführung des letzten Werks von Max Frisch „Jonas und sein Veteran” die Titelrolle am Schauspielhaus Zürich. Marcus Kaloff steht auch regelmäßig vor der Kamera und erhielt nationale und internationale Theater- und Filmpreise sowie Nominierungen, z.B. für „Emmy” (USA) und Grimmepreis (D) für seine Rolle in „Mein Vater”, den Integrationspreis für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt 2017, den Monica Bleibtreu Preis (Regie 2018) sowie den Emil Oprecht Preis (Schweiz). In der internationalen Kinoproduktion „Dora – oder die sexuellen Neurosen” war er zuletzt im Panorama der Internationalen Filmfestspiele in Berlin zu sehen.